FAQ: Fragen zum Freiwilligendienst aller Generationen - FdaG

Ab und bis zu welchem Alter kann man den FdaG absolvieren?

Jeder kann einen Freiwilligendienst aller Generationen leisten, wenn er die allgemeine Schulpflicht erfüllt hat. Ein Höchstalter gibt es nicht.

Welche Dauer und welchen Umfang hat der FdaG?

Die im Freiwilligendienst aller Generationen tätigen Freiwilligen müssen sich mindestens acht Stunden pro Woche engagieren. Der Freiwilligendienst dauert mindestens für sechs Monate. Die Höchstdauer beträgt 2 Jahre.

Wird ein Vertrag abgeschlossen?

Es ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen Freiwilligen, Trägern und Einsatzstellen erforderlich. Mit Abschluss dieses Vertrages besteht Verbindlichkeit für beide Seiten. Der Vertrag hält die wesentlichen Punkte des FdaG fest.

Wer ist Träger eines Freiwilligendienstes aller Generationen?

Einen FdaG können Einrichtungen zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger sowie kirchlicher Zwecke oder juristische Person des öffentlichen Rechts als Träger anbieten.

Welche Einsatzgebiete gibt es für die Freiwilligen?

Der Freiwilligendienst aller Generationen kann in allen Bereichen geleistet werden. Die Einsatzfelder bewegen sich von der Kinder- und Jugendbetreuung über die Pflege von Seniorinnen und Senioren, der Unterstützung von Menschen mit Behinderung bis hin zu relativ neuen Feldern, wie Kultur, Migration sowie Umwelt- und Naturschutz. Es sind alle Einsatzbereiche möglich, die auch vom Bundesfreiwilligendienst oder den Jugendfreiwilligendiensten FSJ oder FÖJ umfasst werden.

Gibt es eine Qualifizierung für die Freiwilligen?

Die Trägerorganisation muss die Qualifizierung der Freiwilligen und der sie anleitenden Fachkräfte gewährleisten. Es gibt Fort- und Weiterbildung für die Freiwilligen von wenigstens 60 Stunden pro Jahr.

Gibt es eine Begleitung für die Freiwilligen?

Der Träger muss die kontinuierliche Begleitung der Freiwilligen durch das kompetente Personal der Organisation gewährleisten.

Gesetzliche Unfallversicherung?

Die Freiwilligen sind in der gesetzlichen Unfallversicherung, vgl. § 2 Abs. 1a SGB VII. Die Unfallversicherung setzt eine schriftliche Vereinbarung zum FdaG voraus.

Haftpflichtversicherung?

Der Träger ist verpflichtet, für eine Haftpflichtversicherung der Freiwilligen zu sorgen. Freiwillige, die nicht für einen bestimmten Träger tätig sind, werden in Sammelhaftpflichtversicherungen der Länder versichert.